Zusammenarbeit von TÜV und DMA


Wenn Sie sich dazu entscheiden, unseren Service in Anspruch zu nehmen, gehen wir sofort in die Terminkoordination über, um möglichst viele Prüfungen, auch in Ihrem Betrieb, an einem Tag abzunehmen. Hierbei sind uns Ihre Wünsche natürlich sehr wichtig, um Ihnen viele Fehlzeiten Ihrer Mitarbeiter oder etwaige Produktionsausfälle möglichst zu ersparen. Wir stellen Ihnen alle nötigen Informationen bereit und sind Ihr direkter Ansprechpartner.

 

Eine kurze Kontrolle, ob Sie die prüfungsrelevanten Voraussetzungen in Ihrem Betrieb bieten können, wird ebenfalls von uns durchgeführt. Aufgrund der laufenden Schweißpraxis in den Unternehmen, sind diese Gegebenheiten meistens schon vorhanden. Dieser organisatorische Service ist Teil der Aufgaben der Deutschen Metallbau Akademie. 

 

Der TÜV Rheinland wird in diesem Zusammenhang von uns als Prüfinstitut beauftragt, das die Prüfung selbst und die Ausstellung der Prüfzeugnisse durchführt.

 

Die DMA ist der Erfüllungsgehilfe des TÜV Rheinland vor Ort in Ihrem Betrieb und nimmt die Prüfstücke nach der abgeschlossenen Prüfung mit. Diese werden vom TÜV Rheinland kontrolliert. Nach Bestehen werden sofort die Prüfzeugnisse ausgestellt und von der DMA dem Betrieb zugestellt.

 

Und so könnte die Prüfung bei Ihnen aussehen:

 

Teil 1: Die Prüfung beginnt mit dem Erscheinen des TÜV-Prüfers im Betrieb des Kunden. Der TÜV-Prüfer identifiziert die Prüflinge, vereinbart mit ihnen die Details der abzulegenden Schweißprüfungen und legt die entsprechenden Schweißanweisungen fest. Sodann führt der TÜV-Prüfer die theoretischen Prüfungen mit allen Prüflingen durch, stempelt die Prüfstücke und weist die Prüfstücke in die praktische Prüfung ein.

 

Teil 2: Die praktische Prüfungsleistung bzw. das Schweißen der Prüfstücke erfolgt in der Regel, wenn der TÜV-Prüfer das Unternehmen wieder verlassen hat. Sie kann daher zeitlich versetzt durchgeführt werden, z.B. auch abends oder am Wochenende. Die Durchführung soll mit der DMA zeitlich abgestimmt werde, da die DMA für diesen Prüfungsteil als Erfüllungsgehilfe des TÜV Rheinland fungiert. Die DMA-Prüfer nehmen eine erste, zerstörungsfreie Sichtprüfung vor und verbringen die fertig geschweißten Prüfungsstücke sodann in die Räume der DMA, um sie (zeitnah) zu brechen bzw. zu sägen und mit dem TÜV gemeinsam zu begutachten.

 

Teil 3: Wenn die Prüfungsstücke auch die zweite, zerstörende Prüfung bestanden haben, erstellt der TÜV unverzüglich die Prüfungszeugnisse. Diese werden sodann von der DMA an den Betrieb des Kunden geleitet.